1. Einen Auftrag greifbar machen
Notieren Sie Produkt, Zielgruppe, Kernaussage, benötigte Perspektiven, Kanäle und Termin. Wer gibt das Ergebnis frei? Klären Sie Formatvarianten früh: Ein enger Querformat-Ausschnitt lässt sich später nicht beliebig in ein Hochformat verwandeln.
2. Vor dem Serientermin ein Testmotiv prüfen
Kontrollieren Sie Schärfe, Belichtung, Reflexionen und Bildausschnitt. Bei Video kommen Ton, Bildrate und eine kurze Wiedergabe der Aufnahme hinzu. Lassen Sie ein Beispiel freigeben, bevor Sie viele ähnliche Motive produzieren.
3. Dateien eindeutig zuordnen und sichern
Verwenden Sie eine gemeinsam verständliche Ordner- und Dateibenennung. Zum Beispiel: Projekt / Datum / Produkt / Originale, Bearbeitung und Export. Übertragen Sie die Aufnahmen auf die vorgesehene Ablage und prüfen Sie die Kopie. Löschen Sie Speicherkarten erst, wenn die vereinbarte Sicherung vorhanden und geprüft ist.
4. Mit Referenz und klaren Kriterien bearbeiten
Ein freigegebenes Beispiel hilft beim Abgleich von Ausschnitt, Helligkeit, Farbe und Stil. Halten Sie Originale und bearbeitete Fassungen getrennt. Wiederverwendbare Vorgaben erleichtern Serien, müssen aber am jeweiligen Motiv kontrolliert werden.
5. Die tatsächliche Ausgabedatei freigeben
Öffnen Sie die exportierte Datei. Prüfen Sie Auflösung, Ausschnitt, Farbe, Ton, Untertitel und Dateibenennung entsprechend dem Auftrag. Ein korrektes Vorschaufenster im Schnittprogramm beweist noch keinen korrekten Export.
6. Wissen für die nächste Produktion erhalten
Speichern Sie Aufbaufotos, bewährte Einstellungen, Freigabekriterien und die zuständigen Personen am vereinbarten Ort. Eine kurze Anleitung, die im Alltag benutzt wird, ist hilfreicher als eine umfangreiche Dokumentation, die niemand findet.